Dian Cui ist eine traditionelle chinesische Schmucktechnik, die die Handwerkskunst von Gold und Silber mit der Kunst des Federeinlegens verbindet. Sie entstand während der frühen Han-Dynastie, genauer gesagt der Westlichen Han-Dynastie (206 v. Chr. – 9 n. Chr.) am kaiserlichen Hof und hat eine Geschichte von etwa zweitausend Jahren. Damals war die Färbetechnik noch nicht ausgereift, weshalb natürliche Federn von der königlichen Aristokratie hoch geschätzt wurden.

Dian Cui wurde hauptsächlich für die Herstellung von Kopfschmuck verwendet, der lebendige Farben mit funkelnden Goldbasen kombinierte. Diese luxuriösen Accessoires schmückten das dunkle Haar und wurden zu einem großen Modetrend der Zeit. Unter allen Varianten galten Eisvogelfedern in grün-blauen und hellblauen Tönen als die exquisitesten und farbechtesten Optionen.

Ende des 17. Jahrhunderts galt das Abschneiden von Federn von lebenden Eisvögeln als zu grausam. Daher begann man, als die Emaille-Technik aus Europa nach China kam, stattdessen „verbranntes Blau“ zu verwenden. Heutzutage werden auch Pfauenfedern oder gefärbte Gänsefedern als Ersatz für Eisvogelfedern genutzt, was sehr zufriedenstellende Ergebnisse liefert.

Im Design von Dian Cui Schmuck werden verschiedene traditionelle Elemente integriert, von denen die meisten ein schönes Leben symbolisieren und die Sehnsucht nach einer besseren Zukunft ausdrücken.

Im Jahr 2013 nahm die chinesische Regierung den Eisvogel in die Rote Liste bedrohter Arten der Internationalen Union für Naturschutz (IUCN) auf und erklärte ihn zu einem Tier der Schutzklasse II.
Wenn schöne Eisvögel auf Mitgefühl treffen, überleben die Vögel und die Schönheit bleibt erhalten. Jetzt können Eisvögel jederzeit am Flussufer jagen und frei auf den Zweigen singen. Jetzt können Eisvögel jederzeit am Flussufer jagen und frei auf den Zweigen singen.

